Erfahrungen & Bewertungen zu Corinna Spaeth
 

Im Assessment-Center sind die Affen los!

Im Assessment-Center sind die Affen los!

„Die Affen sind los! Was für ein Theater!“

 Inhalte: Assessment Center Vorbereitung für Führungskräfte, Wirkung und Authentizität, Selbstbild-Coaching und eigene Glaubenssätze auflösen mit der wingwave-Coachingmethode, Sicherheit bei wichtigen Entscheidungen finden

 

Was bisher geschah …

Meine Klientin (Frau Tierhahn, Name frei erfunden), eine sehr attraktive Dame, Mitte 40, ist Managerin in einem großen Konzern. Ziemlich geknickt eröffnete ihr Chef unser Auftaktgespräch mit den Worten:

„Sie hatte ja dieses Assessment und wurde als Direktorin nicht bestätigt. Der Hauptgrund lag wohl darin, dass Sie zu wenig authentisch, kühl und distanziert rüberkam. Sie ist erneut angemeldet. Wir brauchen jetzt Ihre Unterstützung.“

 

Erste Wunden heilen und die richtigen Knackpunkte finden

Wir legen mit dem Coaching los. Zu Beginn ging es um die Verarbeitung und Entstressung des ersten Assessments (Klientin: „Da bin ich durchgefallen.“). Wir bearbeiten ihre Stresstrigger. Die höchste Stressreaktion zeigt sie bei den anzüglichen Blicken der Herren und bei ihrer Angst, „bloß nicht weiblich rüberkommen zu dürfen“.

Der nebenbei von ihr erwähnte Satz: „Wenn jemand senior ist, dann fühle ich mich wie ein kleines Mädchen“, eröffnete eine weitere Coaching-Ebene zum Thema Selbstbild. Neben einem Selbstbild-Spiegelcoaching haben wir uns auf einer biografischen Zeitlinie ihre selbstwertprägenden Sätze näher angesehen und konnten sehr zügig Blockaden (Mutter: „Du bist einfach zu dick“, etc.) erfolgreich bearbeiten. Wir haben viele Wahrnehmungs- und Achtsamkeitsübungen gemacht.  Dadurch war es ihr möglich, für sich selbst wahrzunehmen, was für sie in einer Beziehungsgestaltung mit anderen stimmig ist und wie sie sich selbst dabei fühlen möchte. Auffällig war, dass sie auf einmal lächeln – ja sogar lachen konnte und eine wesentlich lockere Körperhaltung einnahm.

Es folgten weitere Coaching-Sessions.

 

Kurz vor dem nächsten Assessment

Wir befinden uns jetzt in der letzten Sitzung, eine Woche vor ihrem erneuten Assessment.

Ich: „Frau Tierhahn, wie ist es Ihnen ergangen?“
Frau Tierhahn: „Gut. Ich fühle mich gut.“
Ich: „Wie sind Sie mit den Vorbereitungen auf unseren Termin zurechtgekommen?“
Frau Tierhahn: „Gut.“

Ich merke, wie sie einsilbig wird und auch ihre Mimik wirkt unterschwellig zusammengehalten und irgendwie zurechtgemacht. Wir machen eine Interviewsimulation. Ich spüre einen Wertekonflikt bei ihr, wenn sie positiv über sich und ihre Arbeit als Führungskraft sprechen soll.

Ich: „Frau Tierhahn, Sie erzählen die vielen tollen Dinge vom letzten Mal ja gar nicht.
Darf ich nochmal bei Ihnen testen?“

Ich teste auf: „Da sind noch Selbstzweifel bei mir und den Assessoren.“ Beides testet schwach, d.h., dass diese Aussage mit nachweisbarem Stress bei ihr einhergeht.

Auf einmal sprudelt sie aus sich heraus:

Dieses Affentheater! Das ist doch alles bekloppt! Das ist doch nur dieser bescheuerte Titel! Ich habe versucht, das ernst zu nehmen. Dadurch habe ich Selbstzweifel bekommen, ob es das überhaupt wert ist. Was mache ich da eigentlich? Warum lasse ich mich überhaupt bewerten und stehe nicht einfach drüber!“ 

Wir sehen uns alle Handlungsoptionen mit den verbundenen Werten Status, Anerkennung, Zugehörigkeit, Sicherheit, Freiheit und Selbstwert mit Hilfe des System-Brettes an. Nach mehreren wingwave-Interventionen (Plan B, Katastrophenfantasien, etc.) ist sie soweit, dass sie sich innerlich ganz frei für die beste Option entscheiden kann. Wir testen folgenden Satz auf dahinterliegenden, emotionalen Stress:

„Ich bin gut genug mit und ohne Titel.“

 

Wenn sich das eigene Selbstbild neu ordnet

Zum Abschluss unseres Coachings sagt sie schmunzelnd:

„Auch Affen sind intelligente Tiere. Es gibt kein Schwarz-Weiß-Denken. 

Wissen Sie was das Gute am Assessment ist? 

Dadurch habe ich die Chance, das Affentheater selbst zu bestimmen. Dann muss ich nämlich nicht mehr nach jedem Affen tanzen!“

Eine Woche später …

Frau Tierhahn konnte im Assessment als Direktorin bestätigt werden.

 

 

Und was bewegt Sie?

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